Museum

Herzlich Wilkommen in Kreinitzer Museum!

Heimatgeschichte

Eine umfangreiche Sammlung von Dokumenten und Bildern gibt Einblick in die mehr als 700 jährige Ortsgeschichte. Die erste urkundliche Erwähnung von Kreinitz 1298, die Geschichte des Rittergutes, der Kirche, der Schifffahrt, das Leben mit den Naturgewalten, die Entwicklung der Landwirtschaft, von Handel und Gewerbe sowie die Arbeit heutiger ortsansässiger Vereine bilden einen Teil der Ausstellung. Frühgeschichtliche Funde legen Zeugnis ab über die Zeit der Besiedlung am Uferabschnitt der Elbe bei Kreinitz.

Begegnung an der Elbe

Begegnung zwischen amerikanischen und russischen Truppen am 25.04.1945 in Kreinitz: dieses bedeutungsvolle geschichtliche Ereignis ist Hauptthema der Ausstellung. Auf zahlreichen Schautafeln erfährt der Besucher wissenswertes über die Ereignisse der letzten Kriegstage in unserer Region. Dem Amerikaner Joe Polowsky ist ein besonderer Platz eingeräumt. Er ist bekannt geworden durch den Schwur an der Elbe – Nie wieder Krieg. Weitere Tafeln und Exponate informieren über das ehemalige Kriegsgefangenenlager STALAG 304 in unserem Nachbarort Jacobsthal.

Schulmuseum

300 Jahre Schulgeschichte: ein Raum unseres Museums stellt ein altes Klassenzimmer dar. Dort wird in Bildern und Dokumenten die 300-jährige Schulgeschichte sehr anschaulich vermittelt. Zu sehen ist, wie sich die Schule von einer Dorfschule zur Polytechnischen Oberschule wandelte, bis hin zur Schließung und dem Abriss des Schulgebäudes 2010. In einem Ordner können ehemalige Schüler ihre Schulfotos wiederfinden.

Geschichte des Museum

Von 1965 – 1990 leitete Dorothea Körnig die AG „Junge Historiker“. In dieser Zeit haben ca. 80 Schüler im Alter von 11 – 16 Jahren, wöchentlich etwa 3 Stunden, mit der Erforschung ihrer Heimat, Schule und geschichtlicher Ereignisse verbracht. In den 70er und 80er Jahren half uns Hauptmann Alexander W. Ustinow aus Moskau. Bis 2009 war das Museum in der ehemaligen Mittelschule Kreinitz untergebracht.

Am 25. April 2010, anlässlich des 65. Jahrestages der Begegnung amerikanischer und russischer Truppen zum Kriegsende an der Elbe, wurde das Museum der Begegnung durch den Kulturverein Kreinitz e.V. im ehemaligen Saal des Kreinitzer Gasthofes unmittelbar am Elberadweg eröffnet.

Danksagungen

Dieses Museum wurde 2010 anlässlich des 65. Jahrestages der Begegnung amerikanischer und russischer Truppen an der Elbe von den Mitgliedern des Kulturvereins Kreinitz e.V. in ehrenamtlicher Tätigkeit eingerichtet.

Der gesamte Umbau dieses ehemaligen Gasthofsaales wurde zu 80% durch Fördermittel aus dem ILEK-Programm des Landkreises Meißen finanziert.

Die Agrargenossenschaft „Unteres Sächsisches Elbtal“, als Eigentümerin des Gebäudes, hat die Räumlichkeiten dem Verein zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung gestellt.

Unterstützung erhielt der Verein auch vom Regionalmanagement des Elbe-Röder-Dreiecks.

Die Räumlichkeiten und Einrichtungsgegenstände wurden größtenteils durch Vereinsmitglieder gebaut bzw. hergerichtet. Den umfangreichen Fundus verdankt der Verein der jahrzehntelangen Sammlung und Dokumentation der Kreinitzer Ortschronistin Dorothea Körnig.

Die Gestaltung der Tafeln übernahm Ulf Podbielski. Die ehemalige Museologin Christine Hannemann hat den Verein fachlich beraten.